Schweiß- und Nachsuchenausbildung
Ein gutes Nachsuchengespann entsteht Schritt für Schritt.
Eine erfolgreiche Nachsuche beginnt lange vor dem ersten Einsatz im Revier. Der Hund muss lernen, eine Fährte konzentriert und systematisch auszuarbeiten. Sein Führer muss ihn lesen, seine Arbeit richtig einschätzen und in unterschiedlichen Situationen überlegt handeln können.
Bei Leitbruch bilden wir Hund und Hundeführer gemeinsam aus. Wir verbinden theoretisches Wissen mit praktischer Arbeit und bauen die Fähigkeiten des Gespanns Schritt für Schritt auf. Dabei orientieren wir uns am jeweiligen Ausbildungsstand und an den individuellen Voraussetzungen.
Die vier Module
Modul SW 1 – Grundlagen der Schweißarbeit
Die Fährte verstehen, den Hund lesen lernen
- Lernverhalten und Voraussetzungen des Fährtenhundes
- Anlage und Ausarbeitung künstlicher Schweißfährten
- Anlegetechniken und Ausrüstung
- Erste Ausbildungsschritte und individueller Trainingsplan
Modul SW 2 – Schweißarbeit vertiefen
Fährtentreue, Anschuss und Verweisen festigen
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Arbeiten mit unterschiedlichen Schweißarten und Anlegetechniken
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Anschuss finden und beurteilen
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Verweisen am Wundbett
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Fährtengetreue und selbstständige Suchweise
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Erfahrungsaustausch mit aktiven Schweißhundeführern
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Vertiefung der Arbeit auf künstlichen Schweißfährten
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Unterschiedliche Schweißmengen und Anlegetechniken
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Anschusstraining und Verweisen am Wundbett
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Festigung der Fährtenarbeit unter steigenden Anforderungen
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Vorbereitung auf weiterführende Aufgaben und Leistungsnachweise
Modul SW 4 – Abschlussqualifikation Schalenwild
Den Ausbildungsstand überprüfen und Verantwortung übernehmen
- Zusammenhängende Aufgabe auf einer künstlichen Schweißfährte
- Überprüfung von Fährtentreue, Konzentration und Ausdauer
- Zusammenarbeit und Führigkeit des Gespanns
- Standortbestimmung und persönliche Einschätzung des Ausbildungsstandes
- Dokumentation mit Leitbruch-Hutnadel und Urkunde
Ausbildung mit Augenmaß
Die Module bauen aufeinander auf und führen von den Grundlagen der Schweißarbeit bis zur Abschlussqualifikation. Entscheidend ist dabei nicht, möglichst schnell schwierige Fährten zu arbeiten, sondern eine verlässliche Grundlage zu schaffen. Die Anforderungen richten sich nach dem jeweiligen Ausbildungsstand des Gespanns.
Unsere Trainer sind aktive Jäger, erfahrene Hundeführer und Nachsuchenführer sowie tierschutzqualifizierte Hundetrainer. Kleine Trainingsgruppen mit maximal fünf Gespannen pro Trainer ermöglichen eine individuelle Arbeit und einen offenen Erfahrungsaustausch.
Unser Ziel ist ein Gespann, das seine Fähigkeiten in der jagdlichen Praxis verantwortungsvoll einsetzen kann. Denn bei der Nachsuche geht es nicht um Auszeichnungen, sondern darum, Verantwortung für das Wild zu übernehmen und unnötiges Tierleid möglichst zu verhindern.
Leitbruch. Ausbilden statt abarbeiten.
Gute Ausbildung beginnt mit dem richtigen Blick auf den Hund.