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Trophäenjagd

Es gibt viele Gründe für die Jagd. Für mich ist der Hauptgrund der Gewinn von wertvollem Wildbret. Für manche Jäger steht aber die Trophäe im Vordergrund. Dies wird aufgrund eines aktuellen und moralisch verwerflichen Vorfalles (Der Löwe Cecil wurde aus einem Reservat gelockt und von einem Jagdgast erlegt) derzeit heftig in den Medien diskutiert. Von manchen Tierschutzorganisationen werden auch Rufe nach Importverboten laut. Was leider oft übersehen wird ist dass die wirtschaftliche Nutzung den bejagten Tierarten auch zugute kommt. Die wachsende Bevölkerung braucht Platz und schert sich nicht um das überleben von Wildtieren. Auch Wildschutzpersonal kostet Geld. Ohne die staatlich geregelte Jagd gibt es keine Abschusspläne mit entsprechender Kontrolle. Der Wilderer kümmert sich nicht um einen gesunden Bestand. Wenn dem Wild eine hohe Wertigkeit zuteil wird weil ganze Wirtschaftszweige daran hängen, dann haben die Menschen vor Ort auch ein begründetes Interesse für den Tierschutz und Arterhalt. Ich will also die Trophäenjagd keinesfalls beschönigen, man muss jedoch den gesamten Kontext sehen. Ein Verbot alleine wird der Tierwelt also nicht helfen. Der WWF beweist hier entsprechenden Weitblick. Ein lesenswerter Artikel findet sich hier: http://www.wwf.de/themen-projekte/weitere-artenschutzthemen/handel-und-nutzung/naturgueter-nutzen/trophaeenjagd/

ps: auch als Fleischjäger kann man sich an der Trophäe eines erlegten Stückes erfreuen. Nicht zuletzt als Erinnerung dass für den Fleischgenuss ein Tier sein Leben lassen musste. Das Schnitzel wächst eben nicht im Kühlregal.

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